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Business-Plan und Feasibility-Studie
Feasibility-Studie im Genehmigungsverfahren
Zu den Formalitäten einer Unternehmensgründung gehört die Vorlage einer Feasibility-Studie, mit der die erwartete Wirtschaftlichkeit des Projekts nachgewiesen werden soll. Die Behörden legen in der Regel auf diese Studien keinen großen Wert mehr. Meistens reichen allgemeine Angaben zum erwarteten Umsatz und zum Ergebnis, ohne dass diese Daten näher hinterfragt werden. Die Antragsformulare der lokalen Genehmigungsbehörden enthalten oft Felder für solche Angaben, so dass kein separates Dokument erstellt werden muss. Die formale Hürde ist entsprechend leicht zu nehmen. Einzelheiten zu den Anforderungen sollten vor Ort erfragt werden.
Eine wichtige Bedeutung kann die Feasibility-Studie dann haben, wenn Maschinen und Anlagen importiert werden und dafür auf Grundlage des High-Tech-Status eine Zoll- und Steuerbefreiung beantragt werden soll. In diesem Fall ist eine detaillierte Anlagenliste als Bestandteil der Feasibility-Studie erforderlich. Die genehmigte Liste dient dann als Grundlage für die Abwicklung der Zoll-Formalitäten.
Business-Plan
Eine ganz andere Zielsetzung verfolgt ein Business-Plan, der im eigenen Interesse des Investors erstellt werden sollte. Eine umfassende und belastbare Planung kann helfen, schon vor der Gründung mögliche Schwachstellen zu erkennen und das Projekt von Anfang an richtig zu strukturieren. Zudem ist eine solide Planung auch für die internen Genehmigungen bei Geschäftsführung, Aufsichtsrat oder Beirat und Eigentümern erforderlich. Der Projektverantwortliche sollte in der Lage sein, ein Investitionsvorhaben umfassend darzustellen und die Erfolgsaussichten zu beurteilen.
Wesentliche Inhalte eines Business-Plans sollten sein
- Daten zu Produkten, Preisen und erwartetem Absatz über einen Zeitraum von fünf Jahren
- Materialkosten, möglicherweise unter Berücksichtigung von Lokalisierungsmöglichkeiten
- Personalplanung mit Kopfzahlen und durchschnittlichen Kosten
- Planung aller sonstigen Betriebskosten, insbesondere Gebäudekosten
- Finanzdaten wie Abschreibungsfristen, Zinssatz, Bedarf an Umlaufvermögen usw.
- Detaillierter Investitionsplan
- Finanzierungsplan unter Berücksichtigung der gesetzlichen Fremdkapitalrestriktionen und Verfügbarkeit von Finanzierungsmitteln
- Erfolgsanalyse anhand üblicher Kennzahlen zur Investitionsanalyse
Die Helmut Janus GmbH China-Consult hat ein auf Excel basiertes Konzept eines Business-Plans entwickelt, das auf die besonderen chinesischen Rahmenbedingungen abgestellt ist und die jeweiligen unternehmensspezifischen Besonderheiten berücksichtigt. Ein solches Modell lässt sich in der Regel schon vor einer genaueren Untersuchung oder Verhandlungen vor Ort konzipieren und anschließend verfeinern und anpassen. Gerade wenn chinesische Partner involviert sind, lassen sich Zielsetzungen und Erwartungen mit Hilfe einer flexiblen und anpassbaren Planung am Besten verdeutlichen und verständlich machen.
Liegt eine derartige Planung vor, lassen lassen sich daraus auch alle erforderlichen Angaben und Zahlen für die behördliche Feasibility-Studie ableiten. Gerade bei Joint Ventures lässt es sich so vermeiden, dass mit unterschiedlichen oder unrealistischen Zahlen gearbeitet wird.
Leistungen von China-Experts
Die Helmut Janus GmbH China-Consult bietet die Erstellung des Business-Plans an. Der Ablauf ist üblicherweise wie folgt:
- Ausführliche Besprechung zur Erfassung aller wesentlichen Projektannahmen und -daten
- Vorlage eines ersten Entwurfs des Business-Plans
- Überprüfung und Überarbeitung aller Daten und Berechnungen, Vorlage des überarbeiteten Business-Plans
- gegebenenfalls Verhandlung in China
- Einarbeitung der endgültigen Projektdaten
- gegebenenfalls Überleitung des Business-Plans in das chinesische Format (mit chinesisch/englischen Bezeichungen) zur Vorlage bei der Genehmigungsbehörde
Wir legen gerne ein detailliertes Angebot vor.
Dezember 2009
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